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Manfred Weule
Harzer Ahnenerde

ermutigt v.a. auch Männer und Feuerleute, sich dem Thema Wiedereinwurzelung zu stellen und die eigene Familien-, Unternehmens- und Landschaftsgeschichte heilsam aufzuarbeiten, so dass wieder Gemeinschaft entstehen kann. Dabei sind Erfahrungen indigener Kulturen äußerst hilfreich.

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Helga Weule
In verschiedenen Welten wandern

ermutigt v.a. auch Frauen, eigenem Expertenwissen,Gefühlen und
Magie mehr Aufmerksamkeit und Vertrauen zu schenken. Körper, Gefühle, Sexualität,  Geist und Gemeinschaft sind dabei zentrale Themen.

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1991 begann unsere gemeinsame Arbeit zum Leitbild und Lebenssinn. Wer bin ich? Woher komme ich? Wo gehe ich hin? Vor allem nichtsprachliche Medien und Wege, Antworten aus eigenen Quellen zu schöpfen, fügten sich zu einem Prozess, den inzwischen hunderte Menschen durchlaufen haben. Malidoma Somé und die Dagarakultur sowie James Hillman, der eigenständige Denker und Therapeut, haben uns dann später die beiden wichtigsten Bekräftigungen dafür gegeben:

Einzigartigkeit und Schönheit in Therapie und Beratung

Einzigartigkeit, Unverwechselbarkeit wagen oder Anpassung an Durchschnittsbilder von Normalität? Der Autor von „Hundert Jahre Psychotherapie und der Welt geht’s immer schlechter“ wagt, das konzeptionelle Gefängnis der klassischen Entwicklungspsychologie aufzubrechen. Anhand zahlreicher Beispiele aus Biografien zeigt Hillman auf, dass in jedem und jeder von uns etwas Einzigartiges wohnt. Kindern ist es noch zugänglich, aber auch Erwachsenene können sich wieder ,erinnern'. Die aktuelle Diskussion über Talentfindung (Salcher u.a.) ist hier fundiert vorweggenommen. Kein Fachchinesisch, sehr anschaulich und inspirierend. Englisch heißt das Buch „The soul’s code“ (in Analogie und Abgrenzung zum genetischen Code). Absolut vergriffen, nur in Bibliotheken zu finden. Die amerikanische Ausgabe „The soul's code“ ist dagegen z.Zt. noch leicht antiquarisch über Amazon zu haben. James Hillman, Charakter und Bestimmung. Eine Entdeckungsreise zum individuellen Sinn des Lebens. Goldmann Verlag München 1998. ISBN 3-442-33615-5


Vom Wasser und vom Geist

In der TV-Serie ,Star Trek' schaut man im Westen auf die Zukunft als Ort der Hoffnung, als bessere Welt ... Falls die Menschen im Westen sich einige der positiveren Werte der indigenen Welt zu eigen machen könnten, würde ihnen das vielleicht eine „Abkürzungin ihre eigene Zukunft eröffnen.
So Dr.Malidoma Somé in seinem Buch - deutsch 1996 als „Vom Geist Afrikasbei Diederichs erschienen, aber leider ohne Hinweis um 14% gekürzt. Um solche Passagen, die das Eindringen der westlichen in die indigene Kultur beschreiben und so das Bild vom indigenen Paradies trüben. Die längste gekürzte Passage findet sich in deutscher Übersetzung auf dieser Homepage hier: Wie mein Großvater in mein Priesterseminarleben eingriff. Also, Englischkundige, lest: Malidoma Patrice Somé, Of water and the spirit. Penguin Arkana, New York / London, 1994. (Z.B. bei Amazon). Ansonsten: „Vom Geist Afrikas, Diederichs Verlag München 1996


Die kulturell Kreativen (cultural creatives)

Dieses Buch leistet mindestens zwei gute Dinge: es macht anhand von Sozialforschung darauf aufmerksam, dass die Personengruppe der kulturell Kreativen= Leute, denen Sinn, Schönheit, Ökologie, Einzigartigkeit, Humanität, Nachhaltigkeit u.a. am Herzen liegt, viel zahlreicher sind, als erwartet: schätzungsweise 1/4 der US-Bevölkerung, davon 60% Frauen. Der Witz liegt darin, dass jede und jeder von diesen 50 Millionen denkt, sie oder er stünde ziemlich allein auf weiter Flur.
Zum anderen gibt dieses Buch viel Erfahrungsmaterial zu persönlichen Transformationsprozessen an die Hand: zwischen 5 und 15 Jahren dauert es, eine eigene Vision beruflich und privat voll in den eigenen Alltag zu bringen. Etliche Klippen sind zu bewältigen, ein realistisches Erwartungsbild dieses Prozesses ist bereits mehr als die halbe Miete.
Warum dieses Buch nicht ins Deutsche übersetzt wurde? Keine Ahnung. Vielleicht hat das Verlagsmarketing herausgefunden, dass kulturell Kreative in D, A und CH alle Englisch lesen? Wohl kaum. Paul H.Ray, Ph.D. and Sherry Ruth Anderson, Ph.D., The cultural creatives. How 50 million people are changing the world. Harmony Books New York, 2000.