Drei Referenzgeschichten

Am Anfang war ein großer energetischer Feuerball. Er kam der Wasserwelt des Geistes zu nahe. Aus dem Zusammenstoß beider entstand die Erde. Aus ihrem Blut/Wasser entstanden Atmosphäre und Leben. In ihren Knochen (Mineral) bewahrt sie die Erinnerung an alles, was war, ist und sein wird. Die lebendige Natur in Form von Pflanzen, Tieren und Menschen kann sich mit Hilfe des Geistes (Wasser) und der Ahnen (Feuer) ihrer selbst und ihrer Aufgabe bewusst werden. Erfüllen alle Wesen in Gemeinschaft(en) ihre Aufgabe, halten sie die Balance der fünf Elemente und damit der Welt aufrecht. (Dagara, Westafrika)

Durch den großen Knall / Big Bang wurde ein Prozess angestoßen, in dem sich aus den einfachsten Formen und Grundbausteinen der Materie allmählich immer komplexere Formen der Dinge und des Lebens entwickelt haben, schließlich auch Bewusstsein (=Evolution der Materie). Dieser Prozess ist linear zu verstehen und hat immer höhere Naturbeherrschung, Bedürfnisbefriedigung und Erkenntnis bei den Menschen als den Trägern der höchsten Bewusstseinsform zum Ziel. Bewusstsein ist im Kern das denkende und beobachtend-kontrollierende Ich. Es trennt alles, um es wieder zusammensetzen und beherrschen zu lernen. (Westl. Naturwissenschaft seit Descartes)

Zuerst ist der Geist. Er materialisiert sich im „Sündenfall“. Das ist ein stufenweiser Übergang vom reinen Geist über die Archetypen in die Feinstofflichkeit. Ihn nennt man Involution (Ein- oder Verwicklung). Ist der Geist am niedrigsten Punkt der Verstofflichung angelangt, kann oder muss er sich wieder aus- oder ent-wickeln, aus der Materie hinaus in den Geist (Evolution des Geistes). Bäume und geschäftliche Erfolge wachsen nicht in den Himmel. Beide unterliegen einem Gesetz der Mitte und des Werdens und Vergehens. (Westliche Mystik)