Der Sehnsucht folgen

NEU: Warum schaut Europa auf Afrika herab? Manfred Weule
Viele Menschen in Europa sind inspiriert von afrikanischer Musik. Die ausgezeichnete Radiosendung „Den Rhythmus im Blut. Klischees und Vorurteile über afrikanische Musik“ von Dieter Weberpals in Bayern 4 Klassik gibt Anlass, die Frage zu stellen: Warum haben so viele Menschen Europas sich bereitwillig eine abschätzige Sichtweise Afrikas zu eigen gemacht, so dass sie dann als Klischee ins Unbewusste eines ganzen Kontinents abgesunken ist? Manfred Weule gibt in diesem Kurzartikel dazu sechs Thesen rund um Hörgewohnheit und die unbewusste Angst, herrschende Verbote zu verletzen und so wieder mit etwas in Kontakt zu kommen, was den Menschen Europas 2 000 Jahre lang ausgetrieben worden ist.

NEU: Heilprozesse sind Kunstwerke: der Prozess von Paul Rebil­lots Heldenreise Helga Weule & Manfred Weule
Die immer stärkere gesellschaftliche Funktionalisierung und Standardisierung von Menschen für Wirtschaftsinteressen einerseits und ihre manipulative "Fütterung mit Waren" andererseits, erzeugt Abhängigkeiten, Sucht, seeli­sche Krankheiten. Gesellschaftlicher Wandel ist notwendig. Auf diesem Hin­tergrund müssen Therapeutinnen und Berater, Mentorinnen und Sozialarbei­ter den Betroffenen in dieser Not helfen. Doch wie ist das möglich, ohne neue Abhängigkeiten zu erzeugen? Was kann dieser Berufsgruppe dabei helfen, ohne selbst in die Sackgasse der Angst vor Vielfalt zu kommen und zu stan­dardisieren?
Die Heldenreise als interkulturelles Grundmuster der Transformation gibt eini­ge Antworten und methodische Hilfen dafür. Im Heldenreise-Training, entwi­ckelt von Paul Rebillot, wird eine Krise inszeniert, die mithilfe von Kunst, Ri­tual und Bewusstseinsarbeit von den Teilnehmer/innen erlebt, dargestellt und reflektiert wird und das Vertrauen in die Selbstheilungskräfte stärkt. Der Arti­kel beschreibt zuerst die fünf Hauptelemente der Struktur des Heldenreise­Trainings und gibt dann Hinweise und Empfehlungen für seine praktische Ver­wendung bei Transformations- und Heilprozessen.

NEW: Healing processes are works of art: the process of Paul Re­billot's Hero's Journey Helga Weule & Manfred Weule
There is a strong social trend of functionalizing and standardizing individuals for econo-mic interests on one side and of their manipulative "feeding with commodities" on the other. This generates dependencies, addiction, psychic diseases. Social change is necessary. Therapists and counselors, mentors and social workers are requested to be of support for people concerned. But how is that possible without generating new dependencies? What might support this professional groups, without getting trapped in the dead end of fear of diversity and without becoming "standardizers" themselves?
The hero's journey as intercultural basic pattern of transformation or archety­pe of change may give some answers and methodic supports for that. In the Hero's journey training as developed by Paul Rebillot a crisis is enacted, which is experienced, presented and reflected by its participants using art, ri­tual and consciousness work thus strengthening confidence in the forces of selfregulation. In the article the five main elements of hero's journey struc­ture are described followed by evidence and recommendations for its practi­cal use in processes of transformation and healing.

Passagierwissen Manfred Weule & Helga Weule
Passagierwissen ist zweckbezogenes Wissen darüber, wie wir uns in unsere nächst-größere Überlebenseinheit einfügen müssen, um in ihr zu überleben; Pilotenwissen dagegen ist sinnbezogenes Wissen über unsere ureigene Gabe, also das, was unsere Überlebenseinheit braucht, um sich zu wandeln und so überlebensfähig zu bleiben. (Kurzartikel)

Unsere Intuition pflegen Helga Weule
Praktische Kurzhinweise zur Pflege und Förderung der eigenen Intuition

Mit Intuition zu Leitbildern Manfred Weule
Der Prozessablauf der Leitbildarbeit balanciert Intuition und Analyse (Artikel)

Lebensaufgabe zwischen Ahnen und ,corporate world'
Manfred Weule & Helga Weule
Indigene Methoden und Rituale zum Wiederfinden der Lebensaufgabe im Dschungel der "corporate world". Bericht vom Workshop auf der 3.Internatio­nalen Arbeitstagung für Systemaufstellungen „Konfliktfelder – wissende Fel­der“ am 1.-4.Mai 2001 in Würzburg